Die ersten drei Tage San Francisco

Da ich heute schon etwas früher im Hotel bin, dachte ich mir ich schreibe mal einen kleinen Zwischenbericht. Mein bisheriges Fazit zu San Francisco ist sehr kurz: Geil! Die Stadt ist einfach gigantisch – das merke ich auch daran wie viel ich hier laufe, denn mir tun die Füße so weh wie schon lange nicht mehr ;-).

Samstag
Nach meiner Ankunft hier via Flugzeug habe ich als erstes im Hotel eingecheckt und einen sehr ausführlichen Rundgang durch Fisherman’s Wharf gemacht. Da hier auch mein Hotel ist und daher die Lage 1A ist, bin ich sehr flexibel und kann jederzeit mal wieder zurück. Darüber hinaus ist die nächste Cable Car Station gerade mal 100 Meter weg – fantastisch. Der Abend kam dann auch schon sehr schnell und das Wetter wurde etwas schlechter. Also noch schnell Calamares und Pommes rein hauen und zurück zum Hotel um genug für den nächsten Tag zu schlafen.

Sonntag
Gestern war das Wetter – wie im voraus schon erwartet – nicht sehr toll. Es hat den ganzen Tag einen sehr widerlichen Wind gehabt und dazu hat es noch die ganze Zeit genieselt. Nichts desto trotz hatte ich mir einen straffen Plan für den Tag ausgedacht, den ich dann auch durchgezogen habe. Bewaffnet mit Kamera und 4 Dollar Regenschirm vom Chinesen ging es dann los:

Das erste was ich gemacht habe, war natürlich Cable Car fahren. Also bezahlt, eingestiegen und den ersten Berg hinauf gefahren. Oben angekommen war ich dann schon an den bekannten Russian Hills angekommen. Das ist die bekannte Stelle, wo die Straße im Zick-Zack nach unten führt. Weiter ging es dann entlang der Columbus Avenue in Richtung Financial District. Auf dem Weg konnte man einen Park, sowie eine Kirche bestaunen. Da es Sonntag war, war der Financial District entsprechend leer. Nichts desto trotz fande ich die Gebäude klasse und war erstaunt welche Firmen alle hier ihren Hauptsitz haben: Oracle, Wells Fargo Bank, Levis, …

Weiter ging es dann zum Market Square (langweiliger Platz) und Chinatown. Doch genau Chinatown fand ich einfach faszinierend, was man da nicht alles in den Läden gefunden hat. Von Metzgern wo es einen bei der Tür vor lauter gestand raus haut bis hin zu den üblichen Souvenirs. Ich fand es auch so genial, weil vieles nur in Chinesisch angeschrieben war – man kam sich wirklich vor als ob man in China wäre anstatt in einer amerikanischen Großstadt.

Weiter ging es dann zum Cable Car Museum wo man die Antriebsräder live und in Aktion bestaunen konnte. Damit war der eigentlich geplante Tagestrip schon zu Ende, doch es war gerade erst mal um die Mittagszeit. Also habe ich mich kurzfristig dazu entschlossen mir ein Ticket für ein Sightseeing Bus zu kaufen.Dieser Einfall hat sich dann später als echt gut heraus gestellt, da ich so an Plätze kam an die ich vorher nicht einmal gedacht hatte.

In weißer Voraussicht habe ich mir dann auch gleich ein Ticket für das Academy Of Science Museum zugelegt wo ich dann später noch rein gegangen bin. Dieses Museum gibt es erst seit 6 Jahren und war dementsprechend noch sehr aktuell. Trotz der vielen Kinder dort war es aber allemal einen Besuch wert! Die weitere Fahrt auf der Sightseeing Tour ging dann – wer hätte es anders erwartet – über die Golden Gate Bridge. Also hier noch ein paar schöne Fotos geschossen und schon war der Tag wieder rum.

Montag
Heute morgen war die erste Attraktion des Tages Alcatraz Island. Das Ticket dazu hatte ich mir bereits am Samstag zugelegt, da hier gerne mal alle Tickets ausverkauft sind. Nach der kurzen Schifffahrt kommt man auf der Insel an und kann dann auf den freigegebenen Wegen herum laufen. Im eigentlichen Gefängnistrakt kann man dann eine echt super toll gemachte Audiotour mit machen. Dabei wird einem quasi alles mitgegeben was man wissen muss – von täglichen Abläufen, bekannten Gefangenen oder einigen der versuchten Ausbrüchen. Ich habe dann nach der ungefähr doppelt so langen Zeit als eigentlich geplant die Insel mit dem Schiff wieder verlassen.

Da mir die erste Fahrt mit den Cable Cars etwas zu kurz war hatte ich mich dazu entschlossen diese nochmals zu fahren. Also bin ich dann von der Haltestelle Hyde bis ans andere Ende gefahren. Dort angekommen bin ich dann zu Fuß weiter gelaufen zu den Stadtverwaltungsgebäuden die ich am Tag zuvor auf der Sightseeing Tour gesehen hatte. Nun konnte ich auch ohne Regen und in Ruhe ein paar tolle Bilder schießen. Danach habe ich dann das zweitägige Ticket der Bus-Touren dazu genutzt noch einmal zur Golden Gate Bridge zu fahren. Dort bin ich dann ein paar Meter auf die Brücke gelaufen, habe dann aber wegen dem widerlichen Wind und meiner schon weh tuenden Füßen wieder umgedreht. Mit dem Bus ging es dann wieder zurück zu Fisherman’s Wharf zum lang ersehnten Abendessen 🙂

PS: Genaue Bildtitel folgen morgen!

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Ein Kommentar zu Die ersten drei Tage San Francisco

  1. Bara sagt:

    richtig geile bilder…

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