Zimmersuche
In den letzten Tagen kam ich leider nicht ganz dazu hier diverse Updates zu schreiben, aber das möchte ich nun damit nachholen. Inzwischen habe ich sechs Wohnungen besucht die mir eigentlich überhaupt nicht zugesagt haben und dann kam genau das was ich gesucht hatte: Super Lage, nicht weit von der Firma entfernt (ca. 6 Meilen), nette Leute und ein netter Hausbesitzer (schon 60 Jahre alt) und günstige Miete inklusive Nebenkosten. Was will man da noch mehr? Ich bezahle jetzt 500 Dollar pro Monat für alles. Die Kaution beläuft sich auf 100 Dollar und ist damit auch sehr günstig. Damit habe ich das beste Zimmer zum günstigsten Preis gefunden – da kann man sich doch freuen. Die Adresse bei den Kontaktdaten habe ich natürlich auch schon aktualisiert. Eingezogen bin ich hier am 29. August.
Autokauf
Leider nicht ganz so erfreulich verlief bisher der Autokauf. Amerikaner sind sehr freundlich und hilfsbereit und immer wieder mal für einen Plausch zu haben, aber wenn es ums Geld geht haben sie nur noch Dollars in den Augen. Ich habe nun beim BMW Händler von San Diego eine Ford Mercury Cougar XR7 gekauft. Dabei handelt es sich um ein Auto aus dem Jahr 1995 mit nur knapp 67000 Meilen auf der Haube – unter der Haube steckt ein V8 mit 150 PS. Geht zwar gut voran – die Tanknadel auch – aber ich habe bisher immer noch nicht so das Vertrauen in das Auto. Mit 3000 Dollar war es ausgezeichnet. Mit Steuerung, Zulassung und allem drum und dran habe ich dann knapp 3490 Dollar gezahlt. Das Mistrauen kommt daher, dass ich in das Auto nach dem Kauf eingestiegen bin und erst einmal der Rückspiegel neben mir auf den Boden fiel. Als das behoben war fuhr ich mit dem Auto los und bemerkte dass der Meilenzähler einfach stehen bleibt. Also wer weiß, ob das Auto wirklich nur so wenige Meilen gefahren wurde? Nichts desto trotz habe ich darauf bestanden dass der Fehler behoben wird. Das ist auch der Grund warum ich gerade Zeit habe zu schreiben – das Auto ist nämlich schon den ganzen Tag in der Werkstatt!
Autoversicherung
Leider leider gibt es noch eine weitere schlechte Erfahrung. Die Autoversicherung die ich abgeschlossen habe, hat mich doch tatsächlich bei Vertragsabschluss angelogen und mir eine ‚Broker Fee‘ angedreht. Sprich ich habe 500 Dollar zum Fenster raus geworfen und dem Versicherungsheini eine tolle Provision beschert. Glücklicherweise wohnt hier im Appartement noch ein Rechtsanwalt nach amerikanischem Recht, so dass ich nun mit seiner Hilfe den Vertrag wieder aufgelöst habe, als hätte es ihn nie gegeben – ob ich das Geld irgendwie je wieder sehen werde ist fraglich. Eventuell ist es weg, aber auf jeden Fall bin ich jetzt nicht mehr bei dieser Verbrecherbande. Eine andere Versicherung ist nun leicht teurer, dafür bin ich aber auf der sicheren Seite!
Zu den Bildern
Weitere Bilder zum Zimmer und dem Auto gibt es später. Auf den Bildern unten kann man die Vor- bzw. Halbinsel Coronado sehen. Hier befindet sich eine sehr luxuriöse Wohngegend mit tollen Hotels. Da werde sogar ich neidisch dass ich da nicht einmal einchecken kann. Trotz allem Übel und Stress bisher geht es aber wieder bergauf – wurde auch endlich Zeit!












