Am letzten Tag der großen Reise stand am Sonntag noch der obligatorische Besuch beim Hollywood Schild an. Dazu hatten wir uns vorab eine tolle Stelle via Internet heraus gesucht und uns dann auf den Weg dorthin gemacht. Während der ca. 15 minütigen Fahrt von unserer Unterkunft aus, ging es steil den Berg nach oben durch das Wohnviertel Hollywood. Man konnte so einige tolle und kleine Villen sehen, die sich über die Zeit dort angesiedelt hatten. Am Hollywood Schild angekommen, haben wir dort ein paar Bilder geschossen und den Ausblick auf einen kleinen Stausee genossen. Auf dem weiteren Weg zum Rodeo Drive, wo die Schönen und Reichen einkaufen gehen, sind wir dann um den kleinen Stausee gefahren, damit wir wieder zurück auf den Highway kamen.
Der Weg zum Rodeo Drive war relativ einfach: man musste nur dem Santa Monica Boulevard folgen und kam dann automatisch am Rodeo Drive vorbei. Auf dem Weg dorthin – und zu unserer Überraschung – kamen wir an Bevely Hills vorbei, wo wir dann kurz von der Route abgewichen sind, um das tolle Wohnviertel mit seinen Willen und riesigen Straßen zu bestaunen. Unglaublich was dort nicht alles für Autos herum stehen – wer hier wohnen kann hat es echt geschafft (oder reich geheiratet) 🙂
Am nächsten Ziel angekommen, haben wir erst einmal geparkt und sind dann den Rodeo Drive, der gerade einmal 300 Meter lang ist, abgelaufen. Viele tolle, teure und für uns unerschwingliche Geschäfte findet man dort. Auf dem Rückweg zum Auto haben wir dann sogar noch das Wilshire Hotel entdeckt, wo der Film Pretty Woman gedreht wurde. Zurück im Auto und auf dem Santa Monica Boulevard ging es dann weiter zum gleichnamigen Strand.
Der kleine Rundgang am Strand und dem großen Steg, wo auch die historische Route 66 endet, war sehr interessant. (Im übrigen: Die Route 66 geht von Chicago bis hier nach Los Angeles über einige tausend Meilen quer durch die USA. Die Straßen selbst gibt es noch, doch eben mit anderen Namen und zum Großteil wesentlich größer ausgebaut) Viele Straßenkünstler hatten dort auf dem Steg ihre kleinen Stände aufgebaut und haben ihre Dinge zum Verkauf angeboten. Auf dem Rückweg durch die sehr schöne und wirklich sauber gehaltene Fußgängerzone zum Auto, haben wir dann noch etwas zum Essen und Trinken eingekauft. Schließlich mussten wir uns ja für den restlichen Teil des Tages etwas Energie zu uns nehmen.
Als nächstes und letztes Tagesziel hatten wir uns den aus dem Fernsehen bekannten Venice Beach ausgesucht. Die Fahrt dorthin war nicht all zu lange und verging wie im Flug. Dort angekommen haben wir auch diesen mit einem kleinen Spaziergang begutachtet und die bekanntesten Stellen erkundet: Die Muckibude (es haben sogar welche trainiert), den Skatepark, den Strand, die Palmen, die Shops und Straßenkünstler sowie die Basketballplätze der Recreation-Anlagen der Stadt LA. Außer den Häusern dort und der Tatsache einfach einmal dort gewesen zu sein, war ich persönlich etwas enttäuscht. Man sieht im Fernsehen immer wie „toll“ es dort sein muss, aber ich denke das kommt einfach von toll geschnittenen Werbespots und Werbevideos. Alles in allem trotzdem ein erfolgreicher Tag.
Nach genau einer Stunde Aufenthalt am Venice Beach (die Parkuhr lügt nie…) machten wir uns dann auf den Heimweg zurück nach San Diego. Wir hatten uns für den Pacific Coast Highway #1 entschieden, da man so etwas gemütlicher fahren konnte und noch etwas vom Meer und den anderen Stadtteilen sehen konnte. Dass die Fahrt dann allerdings so ausgeartet ist hat keiner von uns erwartet! Nach ca. 2 1/2 Stunden waren wir erst aus LA draußen und konnten dann auf den offiziellen Highway wechseln. Los Angeles ist einfach so riesig mit seinen 14 Millionen Einwohnern, dass man einfach das Gefühl nicht los wird die Stadt würde nie enden. Spät am Abend sind wir dann aber doch wieder gut in San Diego angekommen – was ein Trip und was für tolle Tage! The End




















































