Ja, meinen Geburtstag habe ich trotz der weiten Entfernung etwas gefeiert. Es gab zwar leider keinen Kaffee und Kuchen oder ein gutes Abendessen, aber stattdessen habe ich mir einen schönen Tag gemacht – zumindest so weit wie ich noch Zeit dazu fand. Wie bereits erwähnt hatte ich ja Probleme mit dem Auto. Das hat mich nicht einmal an meinem Geburtstag in Ruhe gelassen (Werkstattbesuch).
Point Loma
Ich bin Mittags nach Point Loma gefahren. Das ist hier ein Nationalpark direkt am Stadtrand von San Diego. Dieser ist täglich nur von 9 Uhr bis 17 Uhr geöffnet, um die Natur und die Tiere zu schützen. Die fünf Dollar die einen dazu berechtigen sechs Tage lang den Park zu besuchen sind es echt wert. Man hat eine erstklassige Aussicht auf das Meer, sowie die Naval-Base auf Coronado und einen kleinen Stützpunkt der Army der sehr stark bewacht wird. Außerhalb des Nationalpark, aber trotzdem noch auf Point Loma befindet sich ein riesiger Friedhof von gefallenen Soldaten und ihren angehörigen. Bestattet sind dort sämtliche Menschen vom ersten Weltkrieg bis heute. Obwohl ich dort jemanden eigentlich nur fragen wollte wann der Nationalpark geschlossen wird, kam ich ins Gespräch mit einem Mann, dessen Mutter dort in einer Urne als Asche bestattet wurde. Er selbst war auch schon einige Jahre in Deutschland und hat dort als Gastarbeiter gearbeitet. Man sieht: für Smalltalk sind Amerikaner immer zu haben 🙂
Ocean Beach
Wegen eines Tipps des Hausbesitzers hier bin ich direkt nach dem Besuch auf Point Loma noch nach Ocean Beach gefahren. Die knapp 5 Meilen dort hin waren auch sehr schön anzusehen. Es ging immer wieder bergauf und bergab – wie man auch schön auf den Bildern sehen kann. Wie man sieht, konnte ich dort auch live ein kleines Fotoshooting miterleben.
Abend mit unerwartetem Ende
Ich habe dann den Abend hier im Haus mit dem anderen Praktikanten Tobias – auch aus der Firma – und ein, zwei Bier ausklingen lassen. Zu meiner Überraschung gab es sogar noch ein Geschenk! Der Hausbesitzer Ken fertigt in seiner Garage selbst gemachte Stifte an, die er sonst über das Internet verkauft. Ich durfte mir dann einen aus seiner Sammlung aussuchen. Ohne dass ich es erst wusste, hatte ich mir einen ausgesucht, der aus Holz von Hawai gefertigt ist. Dreht man ihn in der Sonne schimmert das Licht etwas im Holz, ähnlich wie bei Wurzelholz, eben nur nicht so stark. Der Stift hat einen Wert von 30 Dollar – und tata: der Tag war gerettet 🙂





























Ich würde gern unter jedes Bild „gefällt mir“ schreiben 🙂
Nein, sieht wirklich gigantisch aus.. cool besonders das Bild von dir an der Brandung!! 😛
Das Geburtstagsgeschenk würde mir auch gefallen.. pass gut auf den Stift aus, in ein paar Monaten will ich diesen Sonnen-Schimmer-Effekt live sehen…