Camille’s Besuch: San Diego, Anza-Borrego Nationalpark und Salton Sea

Die letzten zehn Tage vergingen wieder einmal viel zu schnell. Nichts desto trotz habe ich mit meinen gern gesehenen Besuchern viel gesehen und einzigartige Dinge erlebt. Mit ca. 3500 neuen Bildern und ca. 30 Minuten neuem Videomaterial haben wir dies auch bestmöglich festgehalten. Ich werde nun über die nächsten Tage – sofern zeitlich möglich – jeden zweiten Tag einen neuen Beitrag veröffentlichen, da es einfach zu viele Bilder für einen Beitrag alleine wären.

Den Anfang macht der Besuch von Camille: Zu aller erst haben wir San Diego besichtigt und im Schnelldurchlauf die besten Punkte besichtigt. Dazu zählen das Stadtzentrum (Downtown), Balboa Park (Stadtpark von San Diego), die USS-Midway (Flugzeugträger-Museum), Point Loma (Cabrillo Monument und Nationalpark), Coronado Island (Halbinsel vor San Diego) sowie die wichtigsten Strände Ocean und Pacific Beach. Darüber hinaus haben wir einen der tollsten Sonnenuntergänge auf einem langen Steg in Pacific Beach genossen und entsprechend auf Bildern festgehalten.

Da uns aber diese Aktivitäten alleine nicht ausgereicht haben, hatten wir uns kurzfristig dazu entschlossen einen kleinen Road-Trip mit dem Mietwagen zu unternehmen. Über die Route waren wir uns schnell einig und so sind wir dann über das vorletzte Wochenende einige hundert Meilen durch die Gegend gefahren:

Das erste Tagesziel war auf dem Weg über den Highway 78 zu erreichen und nannte sich Desert Spring (in der Nähe von Palm Springs). Auf dem Weg dorthin haben wir einige tolle Landschaften gesehen und ordentlich gestaunt: Kalifornien hat neben Wüste und totem Land auch einige kleine Wälder und wunderschön befahrbare Straßen zu zeigen. Unter anderem kamen uns einige Harley-Davidson Motorrad- und Porsche-Korsos entgegen. Auf dem weiteren Weg dieser Route sind wir dann vom Highway 78 abgefahren, um in der Stadt Borrego Springs halt zu machen.

Diese Stadt ist in einem riesigen Plateau angesiedelt und erstreckt sich damit über eine riesige Fläche. Einwohner selbst hat die Stadt nur sehr wenige, denn zwischen manchen Häusern ist auch gut mal 500 Meter einfach nichts als Sand und Kakteen. Neben einem kleinen Stadtfest auf einer riesigen Kreisverkehrinsel, haben wir dann auch das lokale Besucherzentrum des Anza-Borrego Nationalparks besucht und einige tolle Bilder geschossen. Doch dann mussten wir schon wieder weiter, schließlich lag das Tagesziel ja noch einige Meilen entfernt.

Auf dem weiteren Weg zum Salton Sea, haben wir dann ein Landschaft vorgefunden die ziemlich stark an Canyon erinnert. Dort waren dann auch sehr viele Wohnmobile angesiedelt – mit den mitgebrachten Quadbikes und Motorrädern wurde der kleine Canyon von vielen Amerikanern befahren. Das sah sehr interessant aus und hat total zum mitmachen animiert – schade, wir hatten leider kein Quadbike oder ähnliches dabei! Der von dort nicht weit entfernte Salton Sea dagegen war etwas enttäuschend. Entstanden aus einer großen Überflutung vor vielen Jahren (es gab den Hoover-Damm noch nicht!) gibt es den See heute noch. Die Fahrt zum See selbst für ein paar Bilder war jedoch eine echte Geduldsprobe. Es gab sehr viele kleine Straßen an denen eigentlich Häuser hätten stehen sollen, doch scheinbar wurden diese nie gebaut oder werden wohl auch nie gebaut. Die meisten Straßen endeten ohne Ankündigung, was dazu führte dass wir diese wieder zurück fahren mussten – Beschilderung war nicht vorhanden!

Nachdem dann der See bestaunt und festgehalten war, ging der Trip weiter nach Desert Spring, wo wir unseren Aufenthalt im Hotel bereits gebucht hatten. Dort eingecheckt musste natürlich sofort der dort vorhandene Pool ausprobiert werden. Mit einem heißen Becken und tollem Ausblick auf den direkt neben dem Hotel angesiedelten Golfplatz konnte man es gut aushalten. Der Abend klang dann mit einem großen Steak und Bier bei „Outback Steakhouse“ aus. Fortsetzung folgt…

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