Panoramas vom Grand Canyon und Co.

Wie versprochen gibt es nun die beeindruckenden Panoramabilder vom Grand Canyon, dem Weg von dort zurück nach Flagstaff sowie vom Wupatki Nationpark. Damit man die richtige Größe abschätzen kann, versucht euch bitte daran Autos oder Personen auf den Bildern zu finden. Damit das noch einfacher geht kann man hier auch die Panoramas in Originalgröße herunterladen.

An alle Leser auch noch ein gutes neues Jahr 2011!

PS: Alle Postkarten sind seit gestern auf dem Weg nach Deutschland 🙂

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Vermischtes von hier und da…

Da ich für all diesen Kleinkram keine separaten Beiträge erstellen möchte, gibt es hier nun einen zum Thema ‚vermischtes‘.

Auf dem ersten Bild sehen wir ein super tolles und gutes Steak von Outback Steakhouse. Das ist ein, wie man vom Namen schon ableiten kann, australisches Steakhouse in dem Camille und ich auf unserem Trip zum Joshua Tree Nationalpark waren. Das war so gut, dass ich das auf einem Bild einfach festhalten musste. Schade dass man Gerüche und Geschmack noch nicht via Computer übertragen kann, aber glaubt mir, auch ihr hättet es gemocht!

Die nächsten beiden Bilder stammen von einem verregnetem Sonntagabend. Ein Geschäftskollege hatte mich mit einem Freiticket zu seinem Comedyclub eingeladen. Dabei handelt es sich um Improvisations-Comedy, wo das Publikum eine wesentliche Rolle spielt. So wurden immer wieder Fragen an das Publikum gestellt – die Antworten wurden bzw. mussten dann improvisiert in diversen Spielen verwendet werden. Es war ein sehr lustiger Abend und mir hat die Show sehr gut gefallen. Vor allem hätte ich nicht erwartet dass mein Geschäftskollege auch so gute Witze machen kann – er war nämlich als Darsteller Teil der Show. Stattgefunden hat das im National Comedy Theater San Diego.

Die nächsten vier Bilder zeigen dann wie man an Weihnachten den Kollegen im Büro einen Streich spielt. Von Kurt, der andere gerne auf die Schippe nimmt und Witze reißt, wurde in einer zweistündigen Aktion sein gesamtes Büro in Geschenkpapier verpackt. Ich bin ja jetzt schon gespannt wie er da im neuen Jahr darauf reagieren wird. Ich finde die Aktion jetzt schon total klasse, obwohl ich nur lachend daneben stand!

Auf dem letzten Bild sieht man noch einen riesigen Weihnachtsbaum an einem Shopping-Outlet am Rand von Phoenix im Bundesstaat Arizona. Hier schreibt sich ja jeder gerne etwas mehr auf die Haube als war ist. Hier war es offiziell mal wieder der größte Baum der Nation – na dann, wer es glauben mag …. 😉

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Grand Canyon, Sunset Crator National Monument und Phoenix

Nach nun gut 1200 Meilen (2240 km) Fahrweg in den USA bin ich wieder zurück in San Diego. Ich habe das verlängerte Wochenende dazu genutzt zum Grand Canyon zu fahren. Damit habe ich mir quasi selbst etwas zu Weihnachten geschenkt und somit die Feiertage etwas ungewöhnlich verbracht. Von einigen Kollegen aus der Firma wusste ich schon im voraus, dass es ein sehr langer Weg wird und ich mir warme Sachen mitnehmen sollte. Gesagt, getan kam ich nach gut acht Stunden Fahrt in der Stadt Flagstaff im Bundesstaat Arizona an. Die im voraus gebuchte Unterkunft war mehr oder weniger ein Motel in mäßigem Zustand. Die Heizung, die mir nachts wegen dem furchtbaren Lärm den Schlaf geraubt hat, musste ich erst einmal beim Betreten des Zimmers einschalten. Die -3 Grad Außentemperatur hatten sich nahezu 1:1 auf das Zimmer übertragen. Nichts desto trotz war es eine günstige Unterkunft für zwei Nächte inklusive Frühstück und kostenlosem WLAN.

Den in Flagstaff erwarteten Schnee bekam ich dann sogar noch zu sehen – überall am Straßenrand lag nach etwas von den Tagen davor. Neuschnee gab es zum Glück nicht, sonst hätte ich wohl die Schneeketten auspacken müssen, die mir ein Geschäftskollege geliehen hatte. Schließlich hat kaum ein Kalifornier Winterreifen auf dem Auto – warum auch? Es gibt hier nur in sehr speziellen Regionen Schnee! Immerhin war damit die Bedingung für weiße Weihnachten zu einem gewissen Teil erfüllt 🙂

Die Fahrt nach Flagstaff war nicht nur lang, sondern auch noch relativ interessant. Wie bei den meisten meiner Trips fahre ich ja bekanntlich einen Teil der Strecke abseits des normalen Highway. Dabei sieht man auch einige Dinge, die man sonst nicht sehen würde. Darunter eine riesige Rinderfarm die furchtbar über Meilen hinweg gestunken hat, sowie einige Baumwoll-Felder! Darüber hinaus habe ich hier auch eine große Sanddünen Landschaft durchquert und musste eine Kontrolle der Border-Patrol passieren. Die Beamten waren beim Check meines Visums sehr freundlich und haben mich nach einem kurzen Check des Auto gleich wieder weiter fahren lassen, also keine große Angelegenheit.

Grand Canyon
Am nächsten Tag habe ich mich dann auf den Weg zum Grand Canyon gemacht. Flagstaff, das an der historischen Route 66 liegt (zur Erinnerung: in Los Angeles endet die Route 66), war dann trotzdem noch gut 130 km vom Grand Canyon entfernt. Also waren wieder ca. 2 Stunden Autofahrt angesagt. Aber langweilig wurde es hier genauso wenig, denn der Weg dorthin war etwas rutschig von Eis auf der Straße – aufpassen war angesagt. Je näher man dann zum Grand Canyon kam, umso besser wurden die Verhältnisse und ich konnte mich mehr und mehr auf das besser werdende Wetter freuen. Auch hier hatte ich wieder richtig Glück: um die Mittagszeit haben sich alle Wolken aufgelöst und so konnte ich sogar teilweise ohne Jacke herum laufen. Nach  Tusayan, der letzten Mini-Stadt, habe ich dann den Eingang zum Grand Canyon Nationalpark erreicht. Nachdem man dann die 25 Dollar Gebühr entrichtet hat, konnte man frei umher fahren, wo es Straßen gab und diese einen hin geführt haben.

Den ersten Stopp im Nationalpark habe ich dann direkt an einem Parkplatz in der Nähe des Besucherzentrums absolviert. Dort geparkt und mit Kamera bewaffnet waren es dann nur noch 10 Meter und man stand direkt an der Klippe des Grand Canyon. Das erste was mir dann passiert ist, war einfach nur zu denken: Scheiße! Wie riesig und beeindruckend ist das denn bitte? Ich kam dann erst einmal ein paar Minuten nicht mehr aus dem Staunen heraus und bin am Rim Trail entlang gelaufen – das ist der Pfad dem man entlang dem Grand Canyon für ein paar Meilen folgen kann.

Mit meiner Kamera bewaffnet habe ich dann wieder wie ein Irrer Bilder geschossen – 1600 an der Zahl. Mit einem Bild bekommt man das gesamte Ausmaß des Grand Canyon überhaupt nicht auf ein Bild, daher habe ich hier viele einzelne Bilder gemacht, um diese später zu einem Panoramafoto zusammen fügen zu können. Es wird also in absehbarer Zeit wieder riesige Panoramabilder geben! An besagtem Tag wurde wie bereits erwähnt das Wetter kurz nach dem Mittag besser und man konnte noch weiter sehen. Ein Bildschirm hat sogar angezeigt wie weit: 60 Meilen – das sind umgerechnet über 100 km weit! Wo auf der Welt kann man sonst noch so weit blicken ohne etwas dazwischen zu haben? PS: Zwischen den beiden Seiten das Grand Canyon an dieser Stelle waren es 10 km, also auch eine sehr beeindruckende Zahl.

Den restlichen Tag habe ich dann damit verbracht mit dem Auto jede mögliche erdenkliche Stelle anzufahren, um dort den Ausblick genießen zu können. Dabei hatte jede Aussichtsplattform ihren ganz eigenen speziellen Reiz, so dass man das eigentlich nicht beschreiben kann. Das sollte man einfach einmal in echt gesehen haben!

Nachdem dann auch der Grand Canyon Bahnhof besichtigt war – ja hier fährt auch ein Zug hoch – ging die Fahrt schon wieder in Richtung Parkausgang. Die Straße dorthin verlief entlang der Kante des Grand Canyon und führte zum östlichsten Punkt mit dem Namen Desert View. Dort bin ich dann auch schon kurz  vor Sonnenuntergang angekommen und habe meine letzten Bilder geschossen. Nachdem ich dann beschlossen hatte weiter zu fahren, ohne den Sonnenuntergang anzuschauen, habe ich dann auf dem restlichen Rückweg einige tolle andere Dinge gesehen. Also war das möglicherweise die bessere Entscheidung (es hatte schon wieder Wolken am Himmel). So sah ich noch einen wunderschönen Sonnenuntergang über den Bergen und einige kleinere Ausleger des Grand Canyon die sich mitten im Nirgendwo verlaufen. Die Fahrt vom Grand Canyon zurück nach Flagstaff war also weder langweilig noch öde (trotz 3 Stunden fahrt).

Sunset Crator National Monument
Am nächsten Tag habe ich dann beschlossen die geplante Route etwas anders zu gestalten, um anstatt des Tonto National Forest, das Sunset Crator National Monument zu bestaunen. Dieser Nationalpark ist nur ca. 20 Meilen nördlich von Flagstaff entfernt und hat mindestens genau soviel wie andere Parks zu bieten. Dieser Park enthält 800 Jahre alte Ruinen von Indianern, wunderschöne Ausblicke, sowie einen alten Vulkan mit seinen bereits seit vielen vielen Jahren verhärteten Lawa-Auslegern.

Der Park-Ranger meinte beim Bezahlen der fünf Dollar Gebühr noch, dass man in ca. 1 Stunde 45 Minuten alles sehen könnte, aber dem habe ich nicht vertraut – war auch ganz gut so! Am Ende waren es dann doch wieder vier interessante Stunden in diesem Park. Immerhin kann man hier wirklich alles aus direkter Nähe bestaunen und begehen. Typisch für die Nationalparks waren auch hier wieder einige Campingplätze und Picknick-Bereiche vorhanden. Nachdem ich dann den Park verlassen hatte, wollte ich eigentlich noch in Flagstaff ein wenig herum laufen und dort die Stadt anzuschauen, aber der weitere und lange Fahrweg nach Phoenix haben mich dann abgeschreckt. Zudem wurde das Wetter widerlicher und kälter, da hatte ich keine Lust mehr und habe beschlossen weiter zu fahren.

Phoenix Downtown
Obwohl ich dann schon total geschafft in Phoenix angekommen bin, habe ich mich noch kurzfristig dazu entschlossen ins Stadtzentrum von Phoenix zu fahren. Das war auch eine gute Entscheidung, denn dieses Stadtzentrum ist für mich total untypisch gewesen. Es gab eine Kirche mitten in der Stadt, sowie einen wunderschönen Park. Schade dass es schon mitten in der Nacht war, aber dank der guten Kamera sind doch die meisten Bilder noch etwas geworden. PS: Phoenix ist eine Stadt mitten in der Wüste – im Sommer könnte man es dort kaum aushalten, daher gibt es bei den meisten Einkaufshäusern überdachte Parkplätze, da sich sonst die Autos viel zu stark von der Sonne aufheizen würden – typisch Amerika eben 🙂

Das Hotel in Phoenix war im Gegensatz zu der anderen Unterkunft eine regelrechte Luxuserfahrung – und ja, es war auch endlich wieder warm mit ca. 15 Grad. Schade dass der Pool zu hatte und ich meine Badehose nicht dabei hatte – dabei sah der Pool so ansprechend aus, aber naja, man kann eben nicht alles haben.

Heimfahrt
Den letzten Tag meines verlängerten Wochenendes habe ich dann dazu genutzt um nach Hause nach San Diego zu fahren. Außer den ewig langen und eintönigen Straßen, sowie vier Kontrollen durch die Border Patrol gab es hier nichts weiter interessantes!

Jetzt höre ich aber besser wieder mit dem Schreiben auf – daheim muss ich ja auch noch was zu erzählen haben 🙂 Und davon SEHR VIEL!

PS: Ich bin nun auch endlich mit ausreichend Postkarten eingedeckt. Es werden also in voraussichtlich einer Woche eine Ladung von 20 Postkarten auf dem weiten Weg nach Deutschland unterwegs sein!

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Mein Weihnachtsgeschenk nach Deutschland

Da ich schon keine Geschenke nach Deutschland schicken kann, da es einfach viel zu teuer ist, habe ich mir überlegt was ich trotzdem ‚verschenken‘ kann. Dabei fielen mir spontan diverse Panorama-Bilder ein, die zwar geschossen, aber noch nicht aufbereitet wurden. Zu diesem Zweck habe ich am letzten Wochenende ein paar Stunden investiert und diese super schönen Panoramabilder zusammen gefügt und nachbearbeitet. Photoshop sei Dank ging das super einfach!

Ich werde jetzt im Moment gerade im Auto sitzen, um den Grand Canyon im Bundesstaat Arizona anzusteuern. So hatte ich mir dieses verlängerte Wochenende vorgestellt, geplant und gebucht. Damit schenke ich mir auch quasi selbst etwas zu Weihnachten – darf man ja auch mal tun 🙂 Dieser Bericht wurde dann also automatisch veröffentlicht.

Nach Deutschland wünsche ich natürlich allen Lesern meines Blog sowie allen Anderen frohe Weihnachten!

Ein neues Jahr wünsche ich noch nicht, da ich eigentlich davor noch einen Beitrag online stellen möchte. Wem die Panorama-Bilder unten zu klein sind, kann sich diese in gepackter Form und Originalgröße herunterladen: Panoramas in großer Auflösung herunterladen.

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Paintball bzw. „Weihnachtsfeier“ der Firma

Am Freitag, den 10.12. war die gesamte Firma bei einem Event der besonderen Klasse: Paintballspielen als Art Weihnachtsfeier. So etwas ist natürlich nur in Amerika möglich und hat total Spaß gemacht. Bis auf ein paar wenige, die gesundheitlich nicht teilnehmen konnte, haben alle mitgemacht – ja, auch die Frauen! Jedes Jahr veranstaltet die Firma ein anderes Event zum Jahresabschluss, dieses Mal eben Paintball.

Zuerst ging die Fahrt mit einem klassischen gelben Schulbus nach Ramona, wo die verschiedenen Paintball Courts waren. Noch gleich vor der Fahrt wurden uns die vier Instruktoren vorgestellt die das Tagesprogramm mit durch gestaltet hatten. Dabei handelte es sich um vier noch im aktiven Dienst befindlichen US Navy Seals. Diese waren natürlich top trainiert und konnte und so viele klasse Tipps geben, wie man die Gegner auf dem Feld am besten ausschalten konnte. Passend zum Gruppengefüge wurden wir dann gleich dazu gezwungen 20 Liegestützen auszuführen 🙂 PS: Dabei blieb es aber dann auch über den Tag!

Das Paintball-Gelände hat sich in mehrere Spielfelder aufgeteilt, welche je nach Spiel genutzt werden konnte. Dabei spielte man Team gegen Team – jedes der vier Teams bestand aus elf Personen. Die eine Spielart bestand darin das gegnerische Team vollständig zu eliminieren. Ein einziger Treffer auf dem Körper oder auf dem Markierer (Waffe) hat zum Ausscheiden aus dem aktuellen Spiel geführt. Die andere Spielart dürften Computerspieler kennen: Capture-the-Flag.

Der Tag war mit vielen Spielen auf verschiedenen Spielfeldern sehr interessant. Die erwarteten Treffer und Schmerzen spürt man ca. fünf Minuten, danach ist wieder alles wie normal. Blaue Flecken hat keiner davon getragen, doch die Wunden an den Knien vom herum robben und krabbeln hatte fast jeder! Die Navy Seals haben bei Bedarf und Lust einzelne Teams unterstützt. Mein Buddy (Teamkammerad) und ich sowie einer der Seals haben bei einem Spiel mit Taktik gut punkten können – das macht dann schon richtig Laune. Am Abend wurde dann noch etwas gegessen und das Gewinnerteam benannt sowie zwei spezielle Spieler ausgelost. Mehr dazu bei den Bildbeschreibungen.

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Familien Besuch: Hollywood, Rodeo Drive, Santa Monica & Venice Beach

Am letzten Tag der großen Reise stand am Sonntag noch der obligatorische Besuch beim Hollywood Schild an. Dazu hatten wir uns vorab eine tolle Stelle via Internet heraus gesucht und uns dann auf den Weg dorthin gemacht. Während der ca. 15 minütigen Fahrt von unserer Unterkunft aus, ging es steil den Berg nach oben durch das Wohnviertel Hollywood. Man konnte so einige tolle und kleine Villen sehen, die sich über die Zeit dort angesiedelt hatten. Am Hollywood Schild angekommen, haben wir dort ein paar Bilder geschossen und den Ausblick auf einen kleinen Stausee genossen. Auf dem weiteren Weg zum Rodeo Drive, wo die Schönen und Reichen einkaufen gehen, sind wir dann um den kleinen Stausee gefahren, damit wir wieder zurück auf den Highway kamen.

Der Weg zum Rodeo Drive war relativ einfach: man musste nur dem Santa Monica Boulevard folgen und kam dann automatisch am Rodeo Drive vorbei. Auf dem Weg dorthin – und zu unserer Überraschung – kamen wir an Bevely Hills vorbei, wo wir dann kurz von der Route abgewichen sind, um das tolle Wohnviertel mit seinen Willen und riesigen Straßen zu bestaunen. Unglaublich was dort nicht alles für Autos herum stehen – wer hier wohnen kann hat es echt geschafft (oder reich geheiratet) 🙂

Am nächsten Ziel angekommen, haben wir erst einmal geparkt und sind dann den Rodeo Drive, der gerade einmal 300 Meter lang ist, abgelaufen. Viele tolle, teure und für uns unerschwingliche Geschäfte findet man dort. Auf dem Rückweg zum Auto haben wir dann sogar noch das Wilshire Hotel entdeckt, wo der Film Pretty Woman gedreht wurde. Zurück im Auto und auf dem Santa Monica Boulevard ging es dann weiter zum gleichnamigen Strand.

Der kleine Rundgang am Strand und dem großen Steg, wo auch die historische Route 66 endet, war sehr interessant. (Im übrigen: Die Route 66 geht von Chicago bis hier nach Los Angeles über einige tausend Meilen quer durch die USA. Die Straßen selbst gibt es noch, doch eben mit anderen Namen und zum Großteil wesentlich größer ausgebaut) Viele Straßenkünstler hatten dort auf dem Steg ihre kleinen Stände aufgebaut und haben ihre Dinge zum Verkauf angeboten. Auf dem Rückweg durch die sehr schöne und wirklich sauber gehaltene Fußgängerzone zum Auto, haben wir dann noch etwas zum Essen und Trinken eingekauft. Schließlich mussten wir uns ja für den restlichen Teil des Tages etwas Energie zu uns nehmen.

Als nächstes und letztes Tagesziel hatten wir uns den aus dem Fernsehen bekannten Venice Beach ausgesucht. Die Fahrt dorthin war nicht all zu lange und verging wie im Flug. Dort angekommen haben wir auch diesen mit einem kleinen Spaziergang begutachtet und die bekanntesten Stellen erkundet: Die Muckibude (es haben sogar welche trainiert), den Skatepark, den Strand, die Palmen, die Shops und Straßenkünstler sowie die Basketballplätze der Recreation-Anlagen der Stadt LA. Außer den Häusern dort und der Tatsache einfach einmal dort gewesen zu sein, war ich persönlich etwas enttäuscht. Man sieht im Fernsehen immer wie „toll“ es dort sein muss, aber ich denke das kommt einfach von toll geschnittenen Werbespots und Werbevideos. Alles in allem trotzdem ein erfolgreicher Tag.

Nach genau einer Stunde Aufenthalt am Venice Beach (die Parkuhr lügt nie…) machten wir uns dann auf den Heimweg zurück nach San Diego. Wir hatten uns für den Pacific Coast Highway #1 entschieden, da man so etwas gemütlicher fahren konnte und noch etwas vom Meer und den anderen Stadtteilen sehen konnte. Dass die Fahrt dann allerdings so ausgeartet ist hat keiner von uns erwartet! Nach ca. 2 1/2 Stunden waren wir erst aus LA draußen und konnten dann auf den offiziellen Highway wechseln. Los Angeles ist einfach so riesig mit seinen 14 Millionen Einwohnern, dass man einfach das Gefühl nicht los wird die Stadt würde nie enden. Spät am Abend sind wir dann aber doch wieder gut in San Diego angekommen – was ein Trip und was für tolle Tage! The End


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Familien Besuch: Calico Ghost Town, Walk of Fame & Universal Studios

Auf dem Weg von Las Vegas nach Los Angeles haben wir etwa auf halber Strecke den Highway links liegen gelassen und haben die Geisterstadt „Calico Ghost Town“ besichtigt. Dabei handelt es sich um eine alte und kleine Stadt im Wilden-Westen Stil, in der vor vielen Jahren Silber gefördert und abgebaut wurde. Zu den besten Zeiten der Stadt zählte sie 1200 Einwohner – insgesamt wurde Silber im Wert von 86 Millionen Dollar abgebaut. Damit war sie für die damalige Zeit eine der größten und ertragreichsten Städte in Mittel- und Westamerika!

Die Stadt war zu unserem Besuch wirklich wie tot – lag vermutlich auch daran, dass wir außerhalb der Saison da waren und somit wirklich nichts los war – wir waren dort einige der wenigen Gäste an diesem Tag. Doch die große Anzahl an Parkplätzen hat uns verraten, dass hier im Sommer sicher richtig was geboten wird. Nach einer kleinen Stärkung mit Hot-Dog und Burger ging dann die weitere Fahrt nach Los Angeles weiter.

Nach einem echt schlimmen Feierabendverkehr und richtig eklig stinkendem Smog der Autokollonen, haben wir dann unser Ziel-Hotel im Stadtteil Hollywood erreicht. Genauer genommen lag das Hotel nicht weit weg vom Highway 101 auf dem Sunset Boulevard. Den restlichen Tag haben wir dann mit einem Rundgang auf dem Walk of Fame am Hollywood Boulevard und einem echt lecker schmeckenden Abendessen ausklingen lassen. Der Walk of Fame selbst war, wie auch viele andere Teile der Stadt LA, sehr dreckig und enttäuschend. Hier sieht man wieder einmal wunderbar wie wir im Fernsehen und den Medien an der Nase herumgeführt werden, denn Los Angeles ist bei weitem nicht so toll wie immer von allen vermutet und behauptet!

Am nächsten Tag ging dann unser Trip weiter mit einem Besuch in den Universal Filmstudios, die ebenfalls im Stadtteil Hollywood angesiedelt sind. Dort angekommen, ist man erst einmal über die riesige Fläche erstaunt und kommt sich dann eher wie in einem Freizeitpark vor. Circa die Hälfte des Parks besteht aus diversen super gut gemachten Shows, Simulatoren und Achterbahnen und zum anderen Teil aus den geführten Studiotouren mit einer Art Bimmelbahn.

Wie uns von einigen Leuten nahegelegt wurde, haben wir die Tour durch die Studios zuerst gemacht und dabei einige bekannte Filmsets bestaunen können. Dazu zählen die Sets von „The End of the World“, „Deperate Housewives“, „How I Met Your Mother“, „Inception“, „The Grinch“, „King Kong“ und vielen mehr. Unter anderem fährt man auch mit der gesamten Bimmelbahn in den größten 3D Simulator auf der Welt, in dem man dann kräftig durch gerüttelt wird, wenn King Kong mit T-Rex um einen herum kämpfen (360 Grad Leinwand). Darüber hinaus sieht man auch echte, aber simulierte Springfluten auf einen zu rauschen sowie die weltgrößte blaue Wand, die als Bluebox für Spezialeffekte genutzt wird.

Während der gesamten Tour hat man immer auf einem Monitor die passenden Einblendungen der an der gerade befindlichen Stelle gedrehten Filme gesehen. Darüber hinaus hat eine Frau in gut verständlichem Englisch einige Fakten und Witze erzählt. Man konnte dann auch noch zwei, mit Roboterarmen gesteuerte Autos beim Tanzen bestaunen und einen Jurassic Park Abschnitt durchqueren. Leider war die Tour sehr schnell vorbei, so dass wir den Rest des Tages im übrigen Teil der Studios und des Parks verbracht haben. Während der gesamten Fahrt durfte man nicht aussteigen und einige der richtigen und aktuellen Filmsets begehen, das war leider etwas enttäuschend!

Den Rest des Tages haben wir dann damit verbracht die ganzen anderen Shows anzusehen. Generell wird hier nicht gekleckert, sondern geklotzt! Alle Shows waren einzigartig für sich – das lag vor allem auch daran, dass viele Wasser- und Pyroeffekte eingesetzt wurden. Unter anderem sind wir mit der „Jurassic Park“ und „Die Mumie“ Achterbahn gefahren, haben den Krustyland (Simpsons) 3D Simulator besucht und die Shows „Terminator 2“, „Waterworld“, „Special Effects“, „Shrek 4D“ gesehen. Auch das Horrorkabinet musste natürlich bestaunt werden.

Nach diesem vollen und sehr interessanten Tagesprogramm sind wir dann noch nach Downtown von LA gefahren, um dort etwas anzuschauen und herum zu schlendern. Doch auch hier wurden wir etwas enttäuscht: außer ein paar Wolkenkratzern, ein wenig  Weihnachtsbeleuchtung und einer Schlittschuh-Lauffläche gab es nichts Weiteres was wirklich interessant gewesen wäre. So ging dann auch dieser tolle Tag zu Ende! Fortsetzung folgt…

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