Familien Besuch: San Diego und Las Vegas

Am darauf folgenden Tag, haben wir dann den nächsten Mietwagen abgeholt und Camille zum Flughafen begleitet. Auf dem Weg dorthin haben wir dann nochmals Point Loma als Einleitung für die neu aus Deutschland eingetroffenen Gäste besucht. Danach wurde das Stadtzentrum besucht und der Sonnenuntergang am Pacific Beach erneut betrachtet. Dann war auch schon wieder Abend und Zeit für richtig gutes Fast-Food! 🙂

Der Tag darauf wurde dann wieder spannend und interessant, denn ein ca. einwöchiger Trip nach Las Vegas und Los Angeles stand bevor. Die Meilen nach Las Vegas haben wir recht schnell und ohne Staus hinter uns gelassen, um dann die Highlights von Las Vegas bestaunen zu können. Nachdem wir im Stratosphere Tower eingecheckt und das Zimmer bezogen hatten, begannen wir unseren „Rundgang“ über den Strip, um einmal alle Casinos von innen gesehen zu haben. Noch den Jetlag in den Beinen der Familie, ging der Abend nach einem Besuch auf dem Tower und einem super Ausblick zu Ende. Blöderweise wird es gerade schon um ca. fünf Uhr dunkel, was die meisten Tage ziemlich kurz werden lässt. Nichts desto trotz konnte man Las Vegas wunderbar genießen, denn Stadt sieht bei Nacht bei weitem besser aus als tagsüber, wenn erst einmal die ganze Beleuchtung an geht.

Am Tag darauf sind wir dann zum Hoover-Damm gefahren, um auch diesen zu besichtigen. Anders als bei meinem letzten Besuch am Hoover-Damm haben wir dann allerdings den Rundgang durch das Besucherzentrum und den Damm selbst mitgemacht. Man fährt dabei mit einem Aufzug einige interessante Punkte im Damm an und kann dann tolle Bilder machen. Unter anderem sieht man die Generatoren sowie die Halle wo diese untergebracht sind, die riesigen Rohre wo das Wasser zu den Generatoren hindurch strömt, einen Ausblick aus einem Prüfschacht auf halber Höhe des Dammes sowie einige weitere Kontrollschächte die auch zur Sickwasserentsorgung dienen. Nach Abschluss dieser tollen (und teuren) Tour haben wir dann noch eine kleine Ausstellung besucht, die anschaulich das gesamte Wasser- und Stauseesystem in West- und Mittelamerika beschrieben hat.

Die Tour war auch deswegen interessant, da man erfahren hat, dass der Hoover-Damm eigentlich primär nur zur Wasserversorgung in der Wüste gebaut worden war und erst später mit Wasserturbinen ausgestattet wurde. Zum Bauzeitpunkt war die Depression in den USA, was dazu führte, dass man Geld verdienen wollte um den Damm irgendwann wieder abbezahlen zu können. 1978 wurde dann auch der letzte Kredit abgezahlt und seither macht der Damm mit seinen Kraftwerken guten Gewinn. Zum erstaunen aller Tour-Teilnehmer, haben wir auch erfahren, dass Las Vegas überhaupt keinen Strom von dort bekommt. Verträge bis ins Jahr 2014 verhindern dies bisher! Im übrigen kommt das Wasser rein aus dem Colorado River, der wiederum sein Wasser lediglich aus der Schneeschmelze nach dem Winter sammelt.

Die bereits in meinem letzten Las Vegas Bericht genannte neue Brücke wurde vor ca. drei Wochen eröffnet und führt – entgegen meiner Vermutung bis dahin – nicht den gesamten Verkehr über die Brücke wegen Terrorgefahren, sondern weil es oft zu sehr langen Staus am Damm kam. Staus bis zu einer länge von 8 Meilen waren an der Tagesordnung, daher bedarf es einer anderen Lösung (den Damm passierten täglich 1400 Autos und LKWs). Diese neue Brücke kann man natürlich auch als Besucher begehen – dabei entstanden dann einige tolle Bilder von oben auf den Lake Meade sowie den Hoover-Damm selbst.

Den restlichen Teil des Tages und der Nacht haben wir dann dazu genutzt unseren Strip Rundgang fortzusetzen und die tollen Shows anzuschauen. Ganz bekannt natürlich die Wassershow vor dem Bellagio und der Vulkanausbruch vor dem The Mirage. Leider konnten wir die Piratenshow vor dem Treaure Island wegen Bauarbeiten nicht bestaunen.

Am nächsten Tag stand eine große Shoppingtour im Las Vegas Fashion Outlet an. In Nevada kann man wesentlich günstiger einkaufen, da dort die Steuer etwas geringer ist, und für Amerika üblich, Markenklamotten sehr günstig zu haben sind. So gab es einige tolle Dinge von Calvin Klein und Tommy Hilfiger. Auch dieser Abend wurde wieder mit dem letzten Teil auf dem Strip-Rundgang beendet 🙂

Am nächsten Tag stand dann die Reise nach Los Angeles an – Fortsetzung folgt…

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Camille’s Besuch: Joshua Tree Nationalpark

Am nächsten Tag hatten wir uns dann den Joshua Tree Nationalpark und den Big Bear Lake vorgenommen. Das zweite Tagesziel wurde dann allerdings nicht besucht, da wir doch etwas mehr Zeit im Joshua Tree Nationalpark verbracht haben, da dieser einfach nur gigantisch schön und beeindruckend war. Nach beiden Zielen war dann sowieso die Heimreise nach San Diego angesagt, aber erst einmal das Eine nach dem Anderen:

Die Fahrt zum Joshua Tree Nationalpark war gerade einmal 30 Minuten lang und verging wie im Flug auf dem Highway. Der Tank vom Auto wurde dann noch schnell aufgefüllt und etwas zum Trinken besorgt, schließlich fährt man ja in eine riesige Wüste. Dort angekommen bot sich uns bereits auf den ersten fünf Meilen zum Besucherzentrum ein tolles Landschaftsbild. Nur zum Verständnis: der Parkeingang ist nur das Schild auf den Bildern und das Besucherzentrum wo man die Parkgebühr von 15 Dollar pro Auto entrichtet liegt erst fünf Meilen später schon mitten im Nationalpark.

Der Parkranger am Besucherzentrum hat uns dann freundlichst ein paar Tips gegeben und auf der kostenlosen Karte gezeigt, wo man die besten Bilder und Dinge sieht. Immerhin ist der Park riesig und hat viel zu bieten, um einen ganzen Tag dort verbringen zu können. Campen könnte man hier auch, doch würde ich das nicht tun: Es war tagsüber schon sehr kalt und windig, da möchte ich nicht wissen wie kalt es nachts wird! Die weiteren 60 Meilen durch den Park waren dann mindestens genauso beeindruckend wie die ersten fünf Meilen selbst:

Obwohl der Joshua Tree Nationalpark so groß ist, hat man eher das Gefühl in einem extra hergerichtetem Attraktionenpark umher zu fahren, denn ca. alle 5 Meilen zeigte sich ein völlig anderes Landschaftsbild, als ob jemand da speziell für Besucher etwas geschmückt hätte. So wurde die Fahrt nie langweilig und hat durch die sehr oft vorhandenen Parkbuchten oft zum Aussteigen und Staunen eingeladen. Ich möchte aber an dieser Stelle etwas mehr die Bilder sprechen lassen, denn so etwas kann man eigentlich nicht in Worte fassen. Wer einmal hier Urlaub macht: Unbedingt anschauen!!!

Den höchsten befahrbaren Punkt im Park haben wir dann auch besichtigt und dort einige dieser Mini-Eichhörnchen gesehen. Neben einigen tollen Ausblicken von dort, haben wir dann auch den San Andreas Graben von oben betrachtet. Zur Erinnerung: der San Andreas Graben trennt die Pazifische Platte von der Nordamerikanischen Platte. Dort konnte man die Verwerfungen wunderbar von oben sehen – ein Schild verriet sogar, dass man in einem Jahr dort am Aussichtspunkt ca. 30 cm höher stehen würde, da sich dort die Erdplatten ja ständig aufeinander schieben. Die ca. halbjährlich stattfindenden Erdbeben in Kalifornien werden dadurch ausgelöst!

Als nächstes Stand eine ca. 6 Kilometer lange Wanderung zu einer alten Goldmine an. Diesen Tip hatten wir vom Parkranger bekommen – dies musste natürlich gleich ausgenutzt werden. Der Weg zog sich dann doch etwas länger und war wegen dem kräftigen und kalten Wind am Ende nicht mehr so angenehm. Dennoch war der kleine Trip sehr interessant, denn wenn der Wind mal still stand, konnte man einfach nichts hören als totenstille: kein Tier, einfach nichts! Sehr komisches Gefühl, aber dennoch interessant und einmal etwas anderes.

Wie bereits erwähnt haben wir dann den Big Bear Lake ausgelassen und sind wieder nach San Diego zurück gefahren. Laut Aussage von manchen Leuten waren dort sogar Schneeketten vorgeschrieben – diese hatte der Mietwagen natürlich nicht dabei. Dies war für uns zwar nicht der Hauptgrund, sondern die schöne liebe Zeit, die einfach dahin fliegt wie von alleine 🙂 Wieder in San Diego angekommen, haben wir dann noch meine Mama und meinen Bruder vom Flughafen abgeholt und den Abend gemütlich ausklingen lassen. Fortsetzung folgt…

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Camille’s Besuch: San Diego, Anza-Borrego Nationalpark und Salton Sea

Die letzten zehn Tage vergingen wieder einmal viel zu schnell. Nichts desto trotz habe ich mit meinen gern gesehenen Besuchern viel gesehen und einzigartige Dinge erlebt. Mit ca. 3500 neuen Bildern und ca. 30 Minuten neuem Videomaterial haben wir dies auch bestmöglich festgehalten. Ich werde nun über die nächsten Tage – sofern zeitlich möglich – jeden zweiten Tag einen neuen Beitrag veröffentlichen, da es einfach zu viele Bilder für einen Beitrag alleine wären.

Den Anfang macht der Besuch von Camille: Zu aller erst haben wir San Diego besichtigt und im Schnelldurchlauf die besten Punkte besichtigt. Dazu zählen das Stadtzentrum (Downtown), Balboa Park (Stadtpark von San Diego), die USS-Midway (Flugzeugträger-Museum), Point Loma (Cabrillo Monument und Nationalpark), Coronado Island (Halbinsel vor San Diego) sowie die wichtigsten Strände Ocean und Pacific Beach. Darüber hinaus haben wir einen der tollsten Sonnenuntergänge auf einem langen Steg in Pacific Beach genossen und entsprechend auf Bildern festgehalten.

Da uns aber diese Aktivitäten alleine nicht ausgereicht haben, hatten wir uns kurzfristig dazu entschlossen einen kleinen Road-Trip mit dem Mietwagen zu unternehmen. Über die Route waren wir uns schnell einig und so sind wir dann über das vorletzte Wochenende einige hundert Meilen durch die Gegend gefahren:

Das erste Tagesziel war auf dem Weg über den Highway 78 zu erreichen und nannte sich Desert Spring (in der Nähe von Palm Springs). Auf dem Weg dorthin haben wir einige tolle Landschaften gesehen und ordentlich gestaunt: Kalifornien hat neben Wüste und totem Land auch einige kleine Wälder und wunderschön befahrbare Straßen zu zeigen. Unter anderem kamen uns einige Harley-Davidson Motorrad- und Porsche-Korsos entgegen. Auf dem weiteren Weg dieser Route sind wir dann vom Highway 78 abgefahren, um in der Stadt Borrego Springs halt zu machen.

Diese Stadt ist in einem riesigen Plateau angesiedelt und erstreckt sich damit über eine riesige Fläche. Einwohner selbst hat die Stadt nur sehr wenige, denn zwischen manchen Häusern ist auch gut mal 500 Meter einfach nichts als Sand und Kakteen. Neben einem kleinen Stadtfest auf einer riesigen Kreisverkehrinsel, haben wir dann auch das lokale Besucherzentrum des Anza-Borrego Nationalparks besucht und einige tolle Bilder geschossen. Doch dann mussten wir schon wieder weiter, schließlich lag das Tagesziel ja noch einige Meilen entfernt.

Auf dem weiteren Weg zum Salton Sea, haben wir dann ein Landschaft vorgefunden die ziemlich stark an Canyon erinnert. Dort waren dann auch sehr viele Wohnmobile angesiedelt – mit den mitgebrachten Quadbikes und Motorrädern wurde der kleine Canyon von vielen Amerikanern befahren. Das sah sehr interessant aus und hat total zum mitmachen animiert – schade, wir hatten leider kein Quadbike oder ähnliches dabei! Der von dort nicht weit entfernte Salton Sea dagegen war etwas enttäuschend. Entstanden aus einer großen Überflutung vor vielen Jahren (es gab den Hoover-Damm noch nicht!) gibt es den See heute noch. Die Fahrt zum See selbst für ein paar Bilder war jedoch eine echte Geduldsprobe. Es gab sehr viele kleine Straßen an denen eigentlich Häuser hätten stehen sollen, doch scheinbar wurden diese nie gebaut oder werden wohl auch nie gebaut. Die meisten Straßen endeten ohne Ankündigung, was dazu führte dass wir diese wieder zurück fahren mussten – Beschilderung war nicht vorhanden!

Nachdem dann der See bestaunt und festgehalten war, ging der Trip weiter nach Desert Spring, wo wir unseren Aufenthalt im Hotel bereits gebucht hatten. Dort eingecheckt musste natürlich sofort der dort vorhandene Pool ausprobiert werden. Mit einem heißen Becken und tollem Ausblick auf den direkt neben dem Hotel angesiedelten Golfplatz konnte man es gut aushalten. Der Abend klang dann mit einem großen Steak und Bier bei „Outback Steakhouse“ aus. Fortsetzung folgt…

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Thanksgiving, Camille und die Family stehen vor der Tür!

Es soll ja tatsächlich Leser von diesem Blog geben, die sich immer meine langen Texte hier komplett durchlesen 😉 Erst einmal Danke dafür! Ich möchte zu meiner heutigen Schreibwut nun ein kleinen Vorgeschmack geben, was die nächste Tage anstehen wird, denn ich habe ein paar Tage frei bekommen. *Juhu*

Ab morgen Abend besucht mich Camille aus Detroit (Bundesstaat Michigan). Camille macht ja auch, wie einige vielleicht wissen, dort im gleichen Zeitraum ein Praktikum bei Bosch. Die Thanksgiving-Feiertage eigenen sich dazu besonders gut und da dachten wir das nutzen wir auch mal aus. Flüge innerhalb der USA sind ja kein großes Problem! Geplant ist eine Erkundung von San Diego, um Camille in den Lebensstil der Kalifornier einzuführen. Darüber hinaus wollen wir den Salton Sea weiter in Landesinneren besuchen sowie einen Tagestrip zum Joshua Tree Nationalpark unternehmen. Ein paar Versuche im Surfen wollen wir auch mal wagen – ich bin gespannt! PS: Camille hat auch einen USA-Blog – vorbei schauen lohnt sich!

Die Woche drauf geht es genauso gut weiter! Meine Familiy, genauer gesagt Mama und Timo, kommen mich für zwei Wochen aus dem kalten Deutschland besuchen. Es geht dann nochmals nach Las Vegas für drei Tage sowie zwei Tage nach Los Angeles. Ich bin echt schon gespannt wie ein kleines Kind vor Weihnachten was das für tolle Tage das geben wird 🙂

Stay tuned and get ready to rumble! 😛

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Schulwettbewerb auf der Hauptstraße…

Ja, man hat von mir schon seit einer Weile nichts mehr gehört. Das heißt aber nicht, dass ich nicht mehr lebe! Die letzten beiden Wochenenden habe ich nichts unternommen, denn am ersten der beiden Wochenenden hatte ich einfach keine Lust und wollte einmal etwas Geld sparen. Beim nun zurück liegenden Wochenende konnte ich nichts machen, da ich mit einer kleinen Erkältung flach lag. So schlimm war es dann auch gar nicht, es hat sowieso nur geregnet. So etwas nennt sich dann Glück im Unglück 🙂

Nichts desto trotz möchte ich wieder einmal eine Aktualisierung hier einstellen, denn an einem der vergangenen Wochenenden war ich mit dem Fahrrad unterwegs und habe dabei eine Überraschung erlebt. Die Hauptstraße – der Mira Mesa Boulevard – von diesem Stadtteil, war für einige Stunden komplett gesperrt. Eine nicht weit entfernte Schule war Austragungsort für einen Schulwettbewerb, wie man ihn sonst nur aus American Pie kennt. Diverse Gruppen, bestehend aus Blaskapelle und Tänzerinnen und Tänzern, haben vor eine Jury performt und dafür Punkte bekommen.

Insgesamt waren 30 dieser Gruppen unterwegs, wobei nur 15 beim eigentlichen Wettbewerb auf der Hauptstraße teilgenommen hatten. Der Polizist von dem ich diese Info habe, war erstaunlich gut informiert und bereit darüber ein wenig zu plaudern. Nachdem ich dann mit dem Fahrrad durch die Schule gefahren bin, habe ich auch die ganzen anderen Gruppen gesehen, die an einem anderen Wettbewerb im Football-Stadion teilgenommen haben. Die fünf Dollar Eintritt ins Stadion wollte ich dann doch nicht ausgeben – so interessant war es dann ja auch wieder nicht 🙂 Anbei nun ein paar Bilder die ich mit dem Handy geschossen habe, war ja nur mit Fahrrad unterwegs.

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La Jolla, Seelöwen und die La Jolla Caves

Am letzten Wochenende hatte ich mich nochmals dem Sorgenkind Nummer eins angenommen: dem Auto. So habe ich mein Auto nun nach Hause abschleppen lassen, bevor es die Polizei tut. Denn an einer Stelle länger als drei Tage zu parken ist hier nicht gestattet. Darüber hinaus würde es mich einiges mehr kosten, wenn die Polizei das Auto  abschleppen lassen würde. So habe ich zwar nun 92 Dollar für nichts ausgegeben, aber dafür habe ich Zeit beim Autoverkauf gewonnen. Denn leider, leider interessiert sich absolut niemand für das kaputte Auto. Wird wohl doch darauf hinaus laufen, dass ich es für ca. 300 Dollar verschrotten lasse. Dann habe ich sage und schreibe 3200 Dollar in den Sand gesetzt!

Das ’neue‘ Auto von meinem Zimmerkollegen macht mir mehr Angst, als dass es nützlich wäre. Es ist ein BMW 325i aus dem Jahre 1987. Im folgenden eine Liste der Dinge, die nicht mehr in Ordnung sind:

  • Auto verbraucht Unmengen an Öl, muss man auch ständig kontrollieren
  • Der Tacho funktioniert nicht, also muss man schön schätzen wie schnell man fährt (bei Meilen pro Stunde nicht einfach)
  • Die Temperaturanzeige für den Motor tut mal und dann mal wieder nicht
  • In der Frontscheibe ist ein riesiger Riss
  • Wenn es regnet bringt das Stoffdach des Cabrios absolut nichts. Man wird trotzdem von oben nass. Eine Plane über dem Auto ist also Pflicht
  • Um das Auto von innen zu öffnen muss man das Fenster herunter lassen und von außen öffnen
  • Das Auto lässt sich nicht mehr verschließen
  • Der linke Blinker blinkt in Lichtgeschwindigkeit (also extrem schnell)
  • Die Anzeige, dass man den Motor kontrollieren soll ist immer an
  • sowie die Anzeige für die Kühlflüssigkeit ist auch immer an
  • und noch so einige kleine Dinge

Das einzig Tolle an dem Auto ist, dass es mich keinen Cent gekostet hat. Aber das ist kaum ein Wermutstropfen – werde mir wohl doch nochmal eine andere Alternative suchen müssen – habe hier halt auch einfach kein Glück was das Auto betrifft. Vielleicht sollte ich mal ein Spendenkonto einrichten 🙂

Nichts desto trotz habe ich mich am Sonntag dazu durchringen können, in den Stadtteil La Jolla zu fahren. Das ist quasi der Stadtteil, wo die etwas betuchten Leute wohnen, darunter zum Beispiel auch der Chef der Firma für die ich arbeite. Dementsprechend ist dort alles etwas toller hergerichtet und man findet viele teure Boutiquen und Restaurants mit vielen frischen Meeresspezialitäten – und oho, man glaub es kaum: da gibt es sogar Restaurants die keiner riesigen Franchising-Kette angehören!

Zuerst bin ich die kleine Promenade mit den ganzen Restaurants abgelaufen und habe dann noch ein paar Kunstwerke in einem Ateliers angeschaut. Das günstigste und auch für mich ansprechendste Gemälde hat trotzdem 2500 Dollar gekostet, also schnell wieder raus! Da war der Rundgang am Meer doch etwas besser (und kostenlos). Dort konnte man dann sogar auch wilde Seelöwen beobachten, die von Sea World San Diego in den letzten 30 Jahren ausgesetzt worden sind. Da die Tiere an Menschen gewöhnt waren, konnte man sogar bis auf fünf Meter hingehen und die Tiere bestaunen. Nur ein Ranger mit scharfem Blick hat die Neugierigen davon abgehalten noch weiter hinzugehen. Ich habe davon leider keine Bilder, habe für einen Augenblick mal nicht daran gedacht, dass ich meine Kamera dabei hatte.

Nachdem ich dann von diversen Leuten gehört hatte, dass es sich lohnen würde die Höhlen in La Jolla anzuschauen, habe ich das natürlich auch gemacht. In einem kleinen Souvenirladen bezahlt man als Erwachsener vier Dollar und darf dann die lange Treppe nach unten steigen, um dann extrem enttäuscht zu werden. Auf den letzten Bildern weiter unten sieht man, was diese ‚tolle‘ Attraktion dann wirklich ist: Ein Miniatur-Steg mit Ausblick auf das Meer. Nach zwei Minuten ist man davon dann schon so gelangweilt, dass man wieder nach oben gehen möchte. Ich höre noch einmal auf Amerikaner und deren tolle Tipps! Wieder vier Dollar für fast nichts verblasen 🙂

Ein paar andere Höhlen kann man auch vom Meer aus mit einem Kanu oder Kajak besichtigen – sicher hatten die Amerikaner diese gemeint, aber warum sagen die einem dann nicht auch, dass die andere Besichtigung total für die Katz‘ ist? Naja, es gibt Dinge, die muss man nicht verstehen!

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Bilder zu Halloween

Anbei möchte ich nun die Bilder zu Halloween Nachreichen. Wie man schön sehen kann, gab es einige Leute die sich toll verkleidet hatten und ein paar Andere wo man einfach nur lachen musste. Aber überzeugt euch einfach selbst davon und habt Spaß beim ‚Durchzappen‘!

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